
Die russische Barockmusik
Die russische Barockmusik ist bei uns kaum bekannt. Sie hat zwei Bereiche: geistliche Musik und Salonmusik, wie sie am Hofe der Zaren seit Peter dem Grossen und in den Salons der St. Petersburger Aristokratie gepflegt wurde.
Gesungen wurde in Russisch und Französisch, da die Adelskreise Französisch sprachen. In die Mode kamen Bälle und Assamblejas - Veranstaltungen mit Musik, Tanz, aber auch mit Vorträgen und Diskussionen.
Die Komponisten jener Zeit waren zum Teil Autodidakten, die oft Themen aus der russischen Volksmusik übernahmen. Manche Komponisten wurden von den Zaren und Zarinnen nach Italien geschickt und liessen sich von der italienischen Musik beeinflussen. So studierten in Bologna Dmitrij Bortnjanski und Maxim Berezovski,
der zum Mitglied der Akademie von Bologna wurde. Katharina die Grosse holte auch gerne Italiener nach St. Petersburg, wie Baldassare Galuppi und Lodovico Madonis aus Venedig.
Von den Musikern herausgesuchte und wiederhergestellte Werke bilden eine Sammlung der musikalischen Raritäten aus dem XVIII Jahrhundert.
Die russische Barockmusik ist bei uns kaum bekannt. Sie hat zwei Bereiche: geistliche Musik und Salonmusik, wie sie am Hofe der Zaren seit Peter dem Grossen und in den Salons der St. Petersburger Aristokratie gepflegt wurde.
Gesungen wurde in Russisch und Französisch, da die Adelskreise Französisch sprachen. In die Mode kamen Bälle und Assamblejas - Veranstaltungen mit Musik, Tanz, aber auch mit Vorträgen und Diskussionen.
Die Komponisten jener Zeit waren zum Teil Autodidakten, die oft Themen aus der russischen Volksmusik übernahmen. Manche Komponisten wurden von den Zaren und Zarinnen nach Italien geschickt und liessen sich von der italienischen Musik beeinflussen. So studierten in Bologna Dmitrij Bortnjanski und Maxim Berezovski,
der zum Mitglied der Akademie von Bologna wurde. Katharina die Grosse holte auch gerne Italiener nach St. Petersburg, wie Baldassare Galuppi und Lodovico Madonis aus Venedig.
Von den Musikern herausgesuchte und wiederhergestellte Werke bilden eine Sammlung der musikalischen Raritäten aus dem XVIII Jahrhundert.